20090708

Niemals genug

Das Leben ist der Leviathan unserer Existenz, der allesverschlingende Moloch, der jeden von uns beherrscht und einzieht.

Wir leben nur um des Lebens willen, verstehen aber dabei nicht, wie simpel dieser eine Existenzzweck ist und sein kann, suchen in Myriaden von Wegen nach den Erkenntnissen derer, von denen wir glauben es verstanden zu haben, nur um überrascht zu erleben, mit welcher Absurdität sie uns konfrontieren.

Wir müssen neue Werte auf neue Tafeln schreiben.

Leben ist nicht mehr als ein chemischer Prozess, der sich in ständiger Interaktion mit anderen Prozessen befindet, aufnimmt, verarbeitet und den Prozess selbst verändert und so wiederum andere beeinfluss.

Es gibt kein Leben, fort von anderen.


Jeder Traum, jedes Ziel das wir uns setzen ist aus unserem eigenen Antrieb, von denen wir so viele haben. Liebe, Hass, Gier, Sucht, Wunsch und Begehren. Und jeder treibtg uns voran, mancher schneller, mancher langsamer, aber immer gehen wir auf dem großen Pfad der Existenz einen Schritt vorwärts.

Time wait´s for no man.

Die Fragwürdigkeit dieser Ziele wird dadurch noch verstärkt.

Aber Lethargie als Antwort?

In der erzwungenene menschlichen Individualität, selbst derer die sich selber der Konformität anschreiben wollen, sieht ein jeder von uns eine Welt aus der Perspektive des interagierenden Beobachters. Wir können nicht schnell an den Grundfesten wackeln, aber alle gemeinsam Stück für Stück etwas bewegen.

Wozu dienen, wenn Lohn der Tod ist.

Was bleibt ist das Ausblenden dessen was mancher als Realität bezeichnet. Existieren reicht dem Menschen vorläufig, da muss er nicht auch noch darüber nachdenken, wieso, warum und welchen Sinn dies haben könnte....

In diesem Sinne.

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